Geschichte - Bo-Jitsu

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Geschichte

Stockkampf
ist die älteste Art des Waffenkampfes (Kobudo) dieser Welt.
(Der Stock war die erste Waffe die man öfter verwendete und in den persönlichen Besitz überging)


Stöcke wurden von Primaten in ihrer primitiveren Form schon vor Jahrmillionen geschätzt, um sich gegen wilde Tiere und rivalisierende Gruppen verteidigen zu können. Der moderne Mensch nutzte ihn als Wanderstock bei seiner Wanderung von Afrika nach Europa und es war die Waffe, die immer dabei war.
In den Ländern, die Waffenverbote aussprachen wie China, Japan oder Philippinen war es die einzige Waffe, die noch ohne Probleme mitgeführt werden konnte, da es nicht ersichtlich war ob es ein Wanderstock oder eine Waffe ist.
Denn ein Stock wird durch einen geschulten Stockkämpfer zu einer effektiveren und gefährlicheren Waffe als ein Tanto oder ein Katana.

Die Phillipinen erkannten das, als die Spanier in ihr Land einfielen und die Spanier bissen sich an Escrima, Arnis, Kali die Zähne aus. Mit ihren schweren Rüstungen und Schwertern waren sie sehr langsam und sehr schnell müde. Ein Stockkämpfer ist schneller und flexibler.

Auch heute noch ist es eine effektive Art sich zu verteidigen, egal ob mit dem Bo, der über eine Länge von 182 cm verfügt, oder ob man sich mit Eskrimasticks verteidigt, die man mit hoher Schlaggeschwindigkeit einsetzt.

Diese Art des Kampfsports kann man bis ins hohe Alter ausüben, da wenig Sprünge eingesetzt werden und durch die Rückenschulung die Muskeln der Wirbelsäule, der Schultern und der Arme gestärkt werden. Einige dieser Übungen werden auch in der Physiotherapie, Seniorengymnastik und bei bewegungsbehinderten Menschen eingesetzt. Die Koordination der Bewegungen fördert das Körpergefühl und schult die Beweglichkeit im gesamten Rücken und Schulterbereich.

In den 70er wurde diese Art des Kampfsports von Jakob Beck mit in sein Budocenter Europa aufgenommen und unterrichtet.

Ein Stock zählt in Deutschland zu den Nicht-Waffen und darf somit auch von Kindern erlernt werden. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn ein Stock mit einem Griff versehen wird. (z.B. Tapen zum besseren Halt.)

 
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